Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauch wird 10 Jahre alt
Vor 10 Jahren wurde die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs ins Leben gerufen. Seitdem setzt sie sich dafür ein, dass sexueller Kindesmissbrauch in Deutschland aufgearbeitet wird – unabhängig davon, ob die Taten in der Familie, in Institutionen oder im sozialen Umfeld stattfanden.
Bei einer Tagung am 23. Oktober 2026 konnte Corinna Thalheim von der Betroffeneninitiative Ehemaliger DDR Heimkinder in einem Panel über den Beginn der Aufarbeitung und ihrer Wichtigkeit berichten.
Weitere Gäste in diesem Panel waren Dr. Peter Caspari vom Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München sowie Denis Roth-Fichet, Secretaire general CIIVISE Frankreich.
Einen besonderen Vortrag hielt an diesem Tag Laura McGarrigle vom Nationales Zentrum für Forschung und Gedenken Irland.
Der zentrale staatliche Gedenkort für Betroffene von institutionalisiertem und klerikalem Missbrauch in Irland ist das National Centre for Research and Remembrance, mit einem Erinnerungsort.
Fotos: J. M.- Bogas
Heute ich, morgen Du
Schmerz, Trauma, Weitergabe – Erfahrungen ehemaliger DDR-Heimkinder und die nächste Generation
Das Projekt „Heute ich, morgen Du“ setzt sich mit den Erfahrungen ehemaliger DDR-Heimkinder auseinander und fragt, welche Spuren diese Erlebnisse bis heute hinterlassen.
Gewalt, Ausgrenzung, Angst und Verlust von Vertrauen können tiefe seelische Verletzungen verursachen. Doch Trauma endet nicht immer bei der eigenen Generation. Unverarbeitete Erfahrungen können Beziehungen, Familienleben und das Aufwachsen der nächsten Generation beeinflussen.
Das Projekt gibt ehemaligen DDR-Heimkindern Raum, ihre Geschichten und Erfahrungen zu erzählen. Gleichzeitig richtet es den Blick auf die Kinder und Enkel: Was wurde weitergegeben? Was bleibt unausgesprochen? Und wie kann es gelingen, Kreisläufe von Schmerz und Schweigen zu durchbrechen?
„Heute ich, morgen Du“ möchte sichtbar machen, zuhören, Verständnis schaffen und den Dialog zwischen den Generationen fördern – für Erinnerung, Anerkennung und einen bewussten Umgang mit den Folgen von Trauma.


Projekte
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MITGLIEDER DES BETROFFENENRATES TREFFEN BUNDESPRÄSIDENT STEINMEIER
Die Mitglieder des Betroffenenrates fordern im Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier von der Politik ein konsequenteres Handeln gegen sexualisierte Gewalt und eine bessere Beteiligung von Betroffenen. https://beauftragte-missbrauch.de/presse/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=733&cHash=a5f33849197f0588fbb42e71911a4978
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10 Jahre SHG „Verbogene Seelen“
Zehn Kerzen auf der Geburtstagstorte kündeten eindeutig von einem Jubiläum: Am Samstag trafen sich Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Verbogene Seelen“ seit langer Pause wieder in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof. Hier war die Gruppe am 5. Oktober 2011 aus der Taufe gehoben worden. Sie war damals ein erstes Hilfsangebot der Gedenkstätte an die Betroffenen sexuellen Missbrauchs in…
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Sommerfahrt nach Lübben
Das Jahr 2020 hat natürlich auch für uns vieles durcheinander gebracht, umso mehr haben wir uns auf die Sommerfahrt gefreut. In diesem Jahr ging unsere Reise wieder nach Lübben. Dort konnten wir alle ein wenig ausspannen und uns vom ganzen Trouble in diesem „besonderen“ Jahr erholen. Es gab viel zu sehen und zu erzählen, bei…
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Schönblick- 30 Jahre friedliche Revolution
Zu diesem Anlass wurden ehemalige Heimkinder der DDR nach Schönblick eingeladen und sprachen zum Thema: „Wie hilft mir Gott in meiner Aufarbeitung?“ Bilanz eines Wunders Selten gab es in Deutschland so viel Anlass zu jubeln wie am 9. und 10. November 1989, als sich völlig unerwartet der Eiserne Vorhang öffnete, der unser Volk Jahrzehnte trennte.…















